Was gibt's neues?

Schulsanitätsdienst am Humboldt-Gymnasium

Mehr als eine Million Unfälle an Schulen ereignen sich jedes Jahr, eine alarmierende Zahl. Dabei stehen Schüler und Lehrer nicht selten vor der Frage, wie am besten und vor allem kompetent geholfen werden kann. Vor diesem Hintergrund hat unser Jugendrotkreuz im DRK Kreisverband Gifhorn den Schulsanitätsdienst aus der Taufe gehoben, der an mittlerweile 21 Schulen praktiziert wird. 21. Schule und damit jüngstes Mitglied im Verbund ist das Humboldt-Gymnasium Gifhorn.

18 Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Marcel Gleissenring stehen fortan für Not- und Unfälle als Ersthelfer bereit, haben ein Auge auf Gefahrenpotentiale. Dank des fundierten Erste-Hilfe-Kurses mit DRK-Ausbilderin Manuela Jensch sind sie darauf vorbereitet, auch in brenzligen Situationen überlegt zu handeln und Verantwortung zu übernehmen. Unterstützt werden die 18 Schüler von weiteren sieben Schülerinnen und Schüler, die in der AG Schulsanitätsdienst mitarbeiten. „Für die engagierten Schüler lohnt sich der Einsatz in mehrfacher Hinsicht“, betont Schulleiterin Brigitte Gorke. „Nicht nur, dass sie die Sicherheit an der Schule verbessern, sondern sie übernehmen auch viel Eigenverantwortung und Hilfe für ihre Mitschüler und tragen so zu einem besseren Sozialklima bei.“

Mit der Übergabe der Grundausstattung für den Schulsanitätsdienst durch unseren Jugendrotkreuzleiter im Kreisverband Gifhorn, Horst-Dieter Hellwig, wurde damit der Startschuss für den 21. Schulsanitätsdienst am Humboldt-Gymnasium gegeben. Dabei eröffnet der Schulsanitätsdienst noch weitere interessante Betätigungsmöglichkeiten, denn zur Weiterbildung wird der Besuch von Lehrgängen und Seminaren angeboten.

„Dort wo der Schulsanitätsdienst praktiziert wird, ist ein Stück Sicherheit eingekehrt. Das sollte in Zukunft an noch mehr Schulen möglich sein“, so Horst-Dieter Hellwig. Auch weist er darauf hin, dass für den wichtigen Dienst an den Schulen noch Ausstattungsgegenstände gebraucht werden können, wie beispielsweise Liegen für den Sanitätsraum, Kühlschränke, Schränke oder auch Blutdruckmessgeräte.

JRK am Tankumsee

Sommer - Sonne - Strand! Die Kinder und Jugendlichen der Jugendrotkreuzgruppe der DRK Bereitschaft Gifhorn haben bei diesen Temperaturen viel Spaß am Tankumsee.

Gemeinsam mit der JRK-Gruppenleiterin, Diana Thormann, und Mitgliedern der DRK Wasserwacht lernt die JRK Gruppe Grundsätze der Ersten Hilfe, Baderegeln und Rettungsgriffe. Spiel und Spaß kommen dabei nie zu kurz. Heute wird im Wasser fangen gespielt und danach das Transportieren eines Ertrinkenden geübt. Die Gruppe, die am Land geblieben ist, spielt Frisbee und prüft, wie sich der Puls verändert. Kopf- und Armverbände werden auch wieder in Erinnerung gerufen … damit im Ernstfall Hilfe geleistet werden kann.

Danach kommen die „Großen“ von der Wasserwacht. Wir beobachten sie noch ein bisschen beim Training, bevor es wieder zurück zur Unterkunft geht. Ab September heißt es wieder: Jeden Mittwoch gemeinsames Schwimmtraining in der Allerwelle Gifhorn. Neue Mitglieder - Groß oder Klein - sind herzlich willkommen mal vorbeizuschnuppern.

Trainingszeiten Allerwelle:

Montags,       16:00 – 17:00 Uhr

Mittwochs,     18:00 – 19:00 Uhr

Treffen 15 min vorher

 

Diana Thormann, JRK-Gruppenleiterin

Tel: 01755641610

E-Mail: thormann.dianagmail.com

JRK Aktionstag "Jung begleitet Alt"

Elf Jugendrotkreuzler im Alter zwischen 6 und 15 Jahren unternahmen bei strahlendem Sonnenschein mit 24 Bewohnern des Altenpflegeheims einen Ausflug in das Gifhorner Mühlenmuseum – mit dem Ziel, ein bisschen mehr Farbe in den Alltag derer zu bringen, die vielleicht nicht das Glück haben, Familie oder Freunde vor Ort zu haben, mit denen sie etwas außerhalb des Pflegeheims unternehmen können.

Unterstützt wurden die Jugendrotkreuzler dabei von ihren Gruppenleitern, Einsatzkräften der DRK Bereitschaft Gifhorn, Pflegefachkräften des Friedrich-Ackmann-Hauses sowie dem DRK Fahrdienst.

Nach einer Stärkung im Backhaus des Museums besuchten die Jugendrotkreuzler zusammen mit den Senioren nicht nur die einzelnen Mühlen, sondern durchwanderten auch gleich die Geschichte des Museums, das viele Senioren noch aus früheren Zeiten kennen. „Jung“ und „Alt“ sind gemeinsam in die Vergangenheit und Gegenwart des Mühlenmuseums gereist. So mancher Bewohner konnte sich noch an die Mühlen früherer Zeiten erinnern und aus der Vergangenheit ergänzen. Da staunten die Jugendrotkreuzler nicht schlecht, als sie erfuhren, wo der Spruch „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ seinen Ursprung hatte.

Die Jugendrotkreuzler haben sich die ganze Zeit rührend um die Bewohner gekümmert, sie unterhalten, die Rollstuhlfahrer geschoben und die Gehenden begleitet. Die Erwachsenen haben aufgepasst und dort unterstützt, wo es nötig gewesen ist. Eine rundum gelungene Aktion, die allen sehr viel Spaß bereitet hat, und Startunternehmung für eine weitere generationsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Jugendrotkreuz und Pflegeheim.

Für das Jugendrotkreuz in Gifhorn und im Landkreis wird Verstärkung bei der Gruppenbetreuung gesucht. „Was geht mit Menschlichkeit?“ fragt die aktuelle Kampagne des Jugendrotkreuzes. Lehrgänge werden kostenfrei angeboten – Ist ja logisch!